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Prozess: Supplier Management

Zielstellung des Supplier Management

Das Supplier Management verfolgt einen effektiven Umgang mit Lieferanten. Um Fehlgriffe proaktiv zu vermeiden, wird während des Auswahlprozess unter den Supplieren eine Kategorisierung vorgenommen. Der Hintergrund heißt Risikomanagement und verhindert Situationen, in denen der Lieferant unzuverlässig wird oder seinen Pflichten nicht nachkommt. Die Ablage erfolg in der Lieferanten- und Vertragsdatenbank.


Der Prozess teilt sich in die Schritte Anforderungsformulierung, Lieferantenrecherche, Evaluierung und Kategorisierung, Leistungsbewertung und Vertragsende. Wird die Leistung weiterhin benötigt folgt die Entwicklung und Verbesserung.

Grundsätze des Supplier Management

Der Einfluss der Leistung eines Lieferanten auf die Performance des Service und damit des Business spielt eine entscheidende Rolle. Vor diesem Hintergrund sollten Lieferanten kategorisiert werden. Je höher das Risiko (strategisch und operativ!), desto größer sollten die Aufwände in Bezug auf die Lieferantenpflege und -überwachung sein.

Die Bewertung von Lieferanten kann anhand eines Kennzahlensystems durchgeführt werden. Mögliche KPIs sind:

  • Erfolgsquote (bei Projekten)
  • Anzahl Incidents
  • in der vereinbarten Zeit gelöste Incidents zur Gesamtanzahl
  • erfüllte Anforderungen zu gesamten Anforderungen in der Vertragslaufzeit (-> Flexibilität)

Dem Supplier Manager (Rolle) obliegt die Verantwortung über die Lieferanten- und Vertragsdatenbank.

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Category: Supplier Management – Stefan –
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